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Referat "Das Klavier" - Zusammenfassung

Schule > Referat "Das Klavier" - Zusammenfassung

Geschichte des Klaviers

Der Name des Instruments leitet sich vom italienischen clavis (Schlüssel) ab. Mit Klavierinstrumenten waren ursprünglich generell alle Tasteninstrumente gemeint, also auch z.B. Orgeln. Heute meint man mit Klaviermusik nur noch solche von Pianos und Pianinos sowie Konzertflügeln.

Ca. um 1700 wurde vom Italiener Bartolomeo Christofori ein neues Instrument erfunden, das sogenannte Hammerklavier, das sich schon bald in Europa verbreitete und laufend verbessert wurde.
Altes Hammerklavier
Altes Hammerklavier
Piano
Typisches modernes Piano

Klaviatur
Klaviatur (Ausschnitt)

Merkmale, Aufbau und Technik

Das Klavier ist mit einem Tonumfang von über 7 Oktaven eines der vielseitigsten Instrumente überhaupt und wird dabei nur noch von der Orgel übertroffen. Auch in der Hausmusik und nicht zuletzt in der Konzertmusik fällt ihm eine große Bedeutung zu.

Die Tastatur des Instruments wird Klaviatur genannt und hat gewöhnlich 88 Tasten, schwarze und weiße. Die schwarzen dienen einerseits zur Orientierung des Spielers und stellen gleichzeitig die Halbtonschritte dar. Wird eine Taste betätigt, überträgt sich dies auf einen Lederhammer, der die stählernen Saiten anschlägt und zum Klingen bringt. Gleichzeitig hebt sich ein Dämpfer und lässt die Saite ausklingen. Die Tonhöhe wird durch Länge, Spannung und Stärke der Saiten festgelegt: Je länger und dicker die Saite, desto tiefer der Ton.

Zum Modifizieren der Spielart gibt es zusätzlich Pedale, je nach Bauart entweder 2 oder 3. Das rechte Pedal ist das „laute“ Pedal und hebt bei Betätigung alle Dämpfer, der Klang wird lauter, aber auch etwas „verschwommen“. Das linke Pedal bewirkt durch Verschiebung der Hämmer einen leiseren Ton. Das optionale mittlere Pedal schließlich hebt nur jene Dämpfer, deren dazugehörigen Saiten bereits angeschlagen wurde. Es gibt 2 Grundspielarten, legato (gebunden) und staccato (gestoßen).


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